Romeos Rückblick 2020

2020

Das Jahr begann, wie viele Jahre so beginnen: Silvester, Feuerwerk, die fünfte Jahreszeit.
Doch für die Romeos doch anders: Ottmar sagte, er stehe für den Vorsitz nun nicht mehr bereit.

Das war ein Schnitt, jedoch nach dreißig Jahren - wer wollte es ihm da verdenken?
Den Romeos blieb, herzlich Dank zu sagen und einen Omnibus zu schenken.

Im März die Pandemie. Sie griff brutal in unser Dasein, und sie machte klar:
wir sollten, was wir können, dankbar leben, - was morgen kommt ist nicht vorhersehbar.

Der Lockdown, das hieß: keine Probe mehr, … und hinterher kein Schwadronieren,
und es hieß: kein Konzert, auch nicht in Leutesdorf beim Wein-probieren.

Im Sommer eine leichte Lockerung. Wir feierten ein Fest, die Sonne schien.
Es war ein schöner Tag, wir hofften, es würde jetzt so weitergeh´n.

Doch Ottmar, der noch eben mit uns feierte und sang, Ist ein paar Tage später und für immer fortgegangen.
Das tat uns weh. Wir sagten ihm am Grab Adieu mit Liedern, die wir so oft und gerne mit ihm sangen.

Dann kam, was keiner glauben wollte: Corona kam zurück, es wurde jedem klar:
2020 ist für viele Menschen nun alles andre als ein gutes Jahr.

Wir müssen achtsam bleiben, uns und and`re schützen, wir dürfen wohl auch auf die Impfung hoffen.
Doch letztlich gilt zum Ende dieses schlimmen Jahres: Der Vorhang zu - und alle Fragen offen.

Es gab auch Gutes, was wir sehen können: die Romeos, sie haben Freunde.
Als wir die baten, haben sie geholfen; besonders dankbar sind wir der Gemeinde.

Wir haben trotz, vielleicht auch g´rade in so schweren Zeiten, Zusammenhalt gezeigt und freu`n uns auf ein Wieder-singen.
Und wünschen uns: das nächste Jahr: es wird uns, hoffentlich, mal wieder öfters Gutes bringen?!


Karl-Heinz und Willy, werdet oder bleibt gesund, damit Ihr wieder munter bei uns seid.
Ich wünsch Euch allen und auch Euren Lieben eine gute und auch (bisschen) frohe Weihnachtszeit.


Matthias Weber, 1. Vorsitzender